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- von Köhlers Forsthaus

Mühlen – traditionelle Vielfalt.

MühlenReich Ostfriesland. Mühlen prägen seit Jahrhunderten das Gesicht   Ostfrieslands sowie des angrenzenden Oldenburger Landes. Im Raum Ostfriesland und Oldenburg gibt es lt. Mühlenverzeichnis noch 78 Windmühlen – um 1900 waren es noch 174 ...

Soweit bekannt, datieren die frühesten Windmühlen aus der Zeit von 1000 bis 1200 n. Chr. Die erste Windmühle in Ostfriesland, in der Nähe von Esens, wird 1424 urkundlich erwähnt. Der älteste funktionsfähige Galerieholländer Deutschlands ist die Peldemühle von 1741 in Wittmund.

Neben der 5-Mühlen-Gemeinde Großefehn kann auch das Störtebekerland rund um Marienhafe mit mehreren Mühlen punkten:

Marienhafe, Mühlenloog: Schewelingsche Mühle, 1776 als zweistöckiger Galerieholländer erbaut und 1821 dreistöckig ausgebaut.

Marienhafe, Tjüche: Diese Mühle steht nur 500 m entfernt von der Schewelingschen Mühle. Sie wurde 1896 als zweistöckiger Galerieholländer mit Durchfahrt erbaut.

Upgant-Schott: Hier steht die Sterrenbergsche Mühle, ein dreistöckiger Galerieholländer mit Windrose von 1880. 1934 durch einen Brand vollständig zerstört, wurde sie noch im gleichen Jahr wieder aufgebaut . Der Mahlbetrieb – immer noch mit Wind – wird nur zu Demonstrationszwecken durchgeführt.

Leezdorf: Bartlingsche Mühlle, ein zweistöckiger Galerieholländer von 1896. Im Müllerhaus befindet sich eine Ausstellung von historischen Geräten der Landwirtschaft und Moorkultur sowie eine Teeküche.

Die höchste Mühle Ostfrieslands und auch ganz Deutschlands steht in Hage, ein fünfstöckiger Galerieholländer mit einer Höhe von 30,20 m. Ursprünglich wurde sie 1873 erbaut, 1880 durch Blitzschlag teilweise zerstört und mit weiteren Stockwerken wieder aufgebaut.

In der Gemeinde Großheide, im Ortsteil Südcoldinne, steht die „Tjaden Mühle“, ein Erdholländer mit Steert von 1922. Diese vollfunktionsfähige Mühle war ursprünglich als Wassermühle in Augustfehn gebaut, seit 1922 ist ihr Standort in Südcoldinne.

Ebenfalls in der Gemeinde Großheide, im Ortsteil Berumerfehn, ist die „Rote Mühle“. Dieser zweistöckiger Galerieholländer wurde 1937 von Carolinensiel hierher versetzt und ist nach Grundsanierung von 1985 bis 1990 noch in Betrieb zum Mahlen von Getreide zu Viehfutter.

In der Herrlichkeit Dornum steht eine Mühlen-Rarität, eine Bockwind- oder Ständermühle von 1626, die einzige in Ostfriesland und das älteste erhaltene Bauwerk.

Nicht weit entfernt von Dornum, in Nesse, steht die Nessmer Mühle, ein Galerieholländer von 1856 – sie wird heute als Restaurant genutzt.

Windmühlen aus früheren Zeiten als auch die moderne Variante, die Windkraftanlagen, gehören zu Ostfriesland wie Weite, Wind und Wiesen. Es gibt viel zu entdecken … Den modernen Windmühlen widmen wir uns in einem anderen Blog.

Und auch über andere traditionelle Mühlen in Ostfriesland und im Ammerland werden wir noch in einem Teil 3 in nächster Zeit informieren.

 

Fotos:

Tjüchermühle_Marienhafe_©bp.jpg
Mühle_Upgant-Schott_©Matthias-Süßen
Mühle_Südcoldinne_©Elvaube-.psd
Mühle_Nesse_©Guenther_Luebbers
Mühle_Hage_©Eberhard
Muehle_Marienhafe_©Matthias_Süßen
Berumerfehn_©Antje-Hansen-Kaeding

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