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- von Köhlers Forsthaus

Ostfriesische Handwerkskunst, einzigartig.

Das blaue Wunder erleben!
In Jever wird von Georg Stark eine alte Handwerkskunst gepflegt, die Blaudruckerei.  Mit rund 600 Druckstöcken zaubert er Muster und Motive per Hand auf den Stoff, die begeistern. Die Druckstöcke wirken ähnlich übergroßer Druckstempel und sind aus Birnbaumholz, die ältesten stammen aus der Zeit des Barock.

Egal ob Tischwäsche und Kissenbezüge aus Leinen und Baumwolle oder Seidentücher und Schals, allem verleiht Georg Stark mit seinen Motiven einen besonderen Charakter. Mehr erfahren kann man über dieses alte und fast vergessene Handwerk der ostfriesischen und norddeutschen Blaudruckerei-Tradition im Rahmen einer Vorführung jeden Mittwoch um 15 Uhr: Kattrepel 3, 26641 Jever, www.blaudruckerei.de
Die Blaudruck-Kunst ist Immaterielles UNESCO-Kulturerbe.


Hier geht's rund.
Ostfriesische Tradition lebt – bei der Holzverarbeitung zur Herstellung von Boßelkugeln. In Mittegroßefehn zeigt die Drechslerei Eden als einziges Unternehmen in Deutschland die Herstellung von Boßelkugeln aus Holz. Dafür wird Tropenholz importiert und kommt dann vom Hamburger Hafen nach Ostfriesland. Die Jahresproduktion liegt bei 2000 bis 3000 Stück pro Jahr! Natürlich kann man auch zusehen, wie die Holzkugel für den ostfriesischen Nationalsport entsteht. Na dann, “Gut Schöt”!
http://www.drechslerei-eden.de/


Friesisch-Blau.
In der einzigen Porzellanmanufaktor in Ostfriesland wird die traditionsreiche Prozedur der Porzellankunst in filigranster Weise gepflegt, denn das Bemalen, Dekorieren und Brennen des “weißen Goldes” ist eine hohe Handwerkskunst, feinstes Porzellan seit Jahrhunderten Inbegriff für Luxus und Lebensqualität. Bei Heiko Blume in Friedeburg erfährt man im Rahmen einer Führung durch die Manufaktur, wie aus  Porzellanrohlingen hochwertige Einzelstücke entstehen. Da wird der Ostfriesen-Tee aus dieser besonderen Tasse gleich noch besser schmecken!
https://www.blume-heiko.de/Produkte/porzellanmanufaktur/porzellanmanufaktur.php


Blau-weiße Spurensuche: Fliesen aus Friesland.
Ursprünglich kommen sie aus den Niederlanden, die Delfter Fliesen. Sie zierten über viele Jahrhunderte die Wohnkultur in Ostfriesland. In Loquard in der Krummhörn werden nach jahrhundertealter Überlieferung von dem Ehepaar Rolf und Gudrun Greeven mit viel Leidenschaft, Kunstfertigkeit und Sachverstand friesische Fliesen auf traditionelle Art hergestellt – in Ostfriesland und darüber hinaus einmalig. Es werden Fliesen nach historischen Vorlagen gefertigt, die vielfältigen Motive mit ruhiger Hand und Pinsel auf die glatten Keramik-Flächen übertragen. Der ganze Vorgang mit Ton, Fliesenzuschnitt und Brand im Ofen kann bei einem Besuch der Werkstatt betrachtet werden. Und jede Fliese ist ein Unikat!


Steiniges.
Der einzige aktive Ringofen mit Torfbefeuerung in Europa steht in Ostfriesland, bei der Ziegelei Wittmunder Torfbrandklinker in Nenndorf. Pro Jahr verlassen hier rund 3,5 Millionen gebrannte Steine die Ziegelei. Die Fertigungskunst wird seit mehr als 100 Jahren gepflegt, jeder Stein hat seine einzigartigen individuellen Merkmale, sie   werden von Hand sortiert und sind Stein für Stein ein Unikat. Sie finden Verwendung als unverwechselbarer Architekturklinker in ganz Deutschland, als Straßenpflaster oder zum Bau von Privathäusern. Den Herstellungsprozess live zu sehen ist einen Besuch wert!
https://torfbrandklinker.de


Es klappert die Mühle …
… nein, nicht am rauschenden Bach. Hier knarren die hölzernen Kammräder, gnurren die Mühlsteine und drehen sich bei der Demonstration des Müllerhandwerks die Mühlenflügel der Stiftsmühle in Aurich. Man kann die faszinierende alte Mühltechnik hautnah erleben. In der mit 28.70 m zweithöchsten Mühle Ostfrieslands, eine funktionsfähige fünfstöckige Kornwindmühle von 1858, wird die Arbeit des Müllers bei einer Führung gezeigt und im Mühlenfachmuseum Wissenswertes zum Beruf des Müllers und des Mühlenwesens vermittelt.
In der Krummhörn bekommt man in einer der beiden Greetsieler Zwillingsmühlen Einblick in das Müllerhandwerk. Hier wird noch heute Korn zu Futterschrot verarbeitet.

In Spetzerfehn ist einer der letzten gewerblichen Windmüller Ostfrieslands zu finden. Die 1886 erbaute Windmühle Steenblock hat einen Hauch von Nostalgik und auch ein bißchen was Romantisches, wenn die Mühlenflügel im Innern das verzahnte Rädernwerk in Gang setzen.

Das Müllerhandwerk zählt zu den aussterbenden Berufen und wurde Immaterielles UNESCO-Kulturerbe.


Klangvoll.
Ostfriesland - eine einzigartige Orgellandschaft mit einem weltweit einzigartigen Vermächtnis an historisch bespielbaren Orgeln. Und mit mehr als 90 bedeutenden Orgeln aus sechs Jahrhunderten eine der reichsten Orgellandschaften der Welt! In Leer befindet sich seit 1954 eine Werkstatt für Orgelbau, Restauration und mit eigenem Pfeiffenbau. Die Arbeitspalette reicht von Neubau in einem Privathaus in Tokio über Neubauten in europäischen Ländern und den USA. Orgelklänge aus Ostfriesland – Klangerlebnisse, die weltweit geschätzt werden ...
https://www.orgelbau-ahrend.de


Handwerkskunst im Museum
Ostfriesische Handwerkskunst und eine Zeitreise in das Leben früher stellt anschaulich das Dörpmuseum Münkeboe dar. Zu sehen sind bei dem Rundgang durch das Dorfmuseum: Windmühle, Dorfschmiede, Gattersägewerk, Stellmacherei, Imkerei, Schafstall, Wasserschöpfmühle, Kolonistenhaus, Kochhaus, Spritzenhaus, Remise, Gulfhofanlage, Torfschiff, Moorbahn mit Torfloren, Torfpresse, Dorfschule, Feldbackofen, Bäckerei mit Tante-Emma-Laden, Dorfkrug mit Destille – und von Mai bis Oktober kann man am ersten Samstag des Monats kann man den Handwerkern über die Schulter schauen.
http://dörpmuseum-münkeboe.de.

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